Zu den kindlichen Sprachentwicklungsstörungen gehören:

Aussprachestörungen (Dyslalien):

Bestimmte Laute können nicht gebildet werden (z.B. Der Laut “S” wird zwischen den Zähnen gebildet) oder werden durch einen anderen Laut ersetzt (z.B. “Kanne” wird “Tanne”).

Wortschatzdefizite:

Kinder haben einen zu geringen aktiven oder passiven Wortschatz, wodurch sie sich nicht so gut ausdrücken können oder Verständnisschwierigkeiten haben.

Auffälligkeiten in der Grammatik (Dysgrammatismus):

Probleme bei der Satzbildung.

Sprachentwicklungsverzögerungen bzw. Sprachentwicklungsrückstand:

Verzögerter Sprachbeginn z.B. duch Schwerhörigkeit.

Störungen der zentral-auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung (AVWS):

Bei gesundem Gehör haben Kinder Probleme, Laute im Wort zu erkennen, Silbenreihen nachzusprechen oder Wörter kurzfristig zu speichern (auditive Merkfähigkeit).

Sprechapraxie:

Störung der Planung von Sprechbewegungen.


In der Kindertherapie ist für uns das Wichtigste, dass die Kinder gerne zur Therapie kommen und somit leichter lernen. Ziel jeder Therapie ist es, dass das Kind mit Freude spricht und  die Sprache entdeckt!


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Ein Beispiel kindgerechter Spielsituation zum Wortsschatzaufbau